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Wochenspruch für die Woche vom 13.-19.Juni lautet:

"Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken."

Da liege ich in der Hängematte und lasse die Seele baumeln und denke mir: Kommt her zu mir... wo soll ich den hingehen? Und gerade zu Corona soll man doch nich so viel reisen. Auch wenn die Reisefreiheit wieder da ist, glaube ich nicht, dass sich die meisten Menschen auf den Weg machen um zu Jesus zu reisen.  Und überhaupt: ich liege in meiner Hängematte und bin ...je mehr ich darüber nachdenke, davon überzeugt, das mit "Kommt her zu mir..." nicht der Weg über die Autobahn, den Radweg oder den Wanderpfad gemeint ist. Es ist mehr.... geistig...! Es sind die erdrückenden Gedanken, die wie ein Mühlstein einen belasten, die man los werden soll. Und das kann man dann auch in der Hängematte, ja vielleicht sogar am Besten. Einfach die Augen schließen und den Wind spüren. Seine Gedanken spielen lassen und dann....einfach mal nichts. Nichts denken und einen Moment mal einfach nur ....Gott machen lassen.... und sich so erquicken. 

Die Reise zu "Gott" ist nicht in Metern zu messen. Sie ist manchmal weit und manchmal ganz nah. Und die Reise ist 100% Umweltfreundlich.

 


 

Der Mader

Wieder einen im Garten erwischt. Ich weiß nach als ich vor vielen, vielen Jahren einen "Panda" fuhr, also ich meine einen Fiat Panda. Eines morgens öffnete ich die Motorhaube um nach dem Oelstand zu sehen ( das tat man früher) und war nicht schlecht erstaunt über meinen Fund im Motorraum. 

Eine Brötchen! Ja ein Brötchen. Zunächst dachte ich an einen Scherz meiner Frau... Wollte sie das Brötchen im Motorraum erwärmen? Aber das konnte doch nicht sein und so erkundigte ich mich und kam zu dem entschluß: Ein Mader hatte sich da wohl einen kleinen Vorrat gesichert. 

Auch hatte dieses niedliche Tier man Fahrzeug einmal auser Betrieb genommen. Maderbis am Zündkabel. Na, danke... Also die Igel im Garten sind ja schön und nütlich. Aber auf den Mader kann ich persönlich gut verzichten. Also nochmals alles überprüfen. Was kommt auf den Kompost... ist der schon bei uns eingezogen oder lungert er noch beim Nachbarn rum... und so weiter.

Gott liebt die Vielfalt... das steht mal fest...

 


 

23. Mai 

 

 

Der Igel

Nun ist es amtlich. Wir haben einen Igel, der sich nachts durch unseren Garten bewegt. Es ist ein großer Igel und wir freuen uns natürlich, das er sich in unserem Garten wohlfühlt und so soll es auch bleiben.

Und das wir darüber nachgedacht haben, eventuell Schneckenkorn zu streuen um die Anzucht von Sonnenblumen und Tagetis zu sichern hat sich nun erledigt. Der Igel geht vor, auch wenn wir verluste bei der Aufzucht hinnehmen müssen.

Also ihr Schnecken.... bitte laßt unsere Blumen und unseren Salat in ruhe, sonst hetze ich auch den Igel auf den Hals. :-)

 

 

 

14. Mai

Regenbogen

Nach Regen folgt Sonnenschein. Manchmal ist es auch gleichzeitig. Dann sieht man einen Regenbogen und denkt sich.... Gott hat die Brücke schon gebaut. Man muss nur noch rübergehen. Wo Schatten ist, ist auch Licht. Nach Ausgangssperre kommt auch wieder Freiheit. 

Der Regenbogen sagt uns: Habt Hoffnung und so soll es dann auch sein.

Haltet durch :-)

 

 

13. Mai 

Letztes wurde ich gefragt, was oder wen ich mir als ca. 10jähriger so als Vorbild hatte. Darüber habe ich kurz nachgedacht und die Anfrage beantwortet...wie folgt:

auf deine Frage nach meinem Kindheitsvorbild habe ich mich mal zurückgelegt und meine Gedanken in die 60er geschickt.
Ich bin in einer kleinen Stadt im Oberbergischen aufgewachsen. Unser Haus stand ganz am Rand und vor der Haustüre begann sozusagen die große Freiheit. Wiesen, Felder und Wälder. Meine Eltern machten sich gerade Selbstständig mit einem Taxi und Omnibusbetrieb und meine Geschwister und ich freuten uns über unsere …(Ende der 60er) Bonanzafahrräder mit denen wir in die neben unserem Haus liegende Wiese mit Quellwasser fuhren und schauten, wer am weitesten durch die Matsche kam :-). Dann waren da noch ganz viele Eindrücke… wollte man Raumfahrer werden wie Gagarin, oder Freiheitskämpfer wie Che?
Es gab Vietnam, die Hippibewegung und vieles mehr. Doch das betraf mich als 10 jähriger dann doch nicht so sehr, das ich dort mein Vorbild sah. Auch Mutter, Vater, Tante oder Onkel standen da außen vor.
Ich fand „Heinz“ ganz super und wollte so werden wie er. Er war schon gut. Er brachte Freude und Schrecken. Er kam nur kurz aber dafür jeden Tag. Er konnte in jedes Haus und kannte alle Leute. Im Winter bekam er auch schon mal einen Schnaps von Mama oder blieb für ein paar Minuten auf einen Kaffee um sich aufzuwärmen. Meine Eltern warteten mal auf ihn und freuten sich wenn er gute Nachrichten brachte (z.B. Genehmigungen vom Amt). Heinz war unser Briefträger und ich fand es super. Manchmal hieß es sogar: „War Heinz noch nicht da?“.  Er auch noch immer freundlich und das bei Wind und Wetter. Ja…wenn ich zurückdenke, wollte ich so sein wie er.:-). Er war mein Kindheitsvorbild… kein großer Held, aber immer voller Erwartung. Er brachte manchmal auch Nachrichten aus Holland, von meiner Tante. Das fand ich super.
 

7. Mai

Ich freue mich: Da lese ich doch tatsächlich: "Siehst du die Vögel im Himmel und die Fische im Wasser. Sie säen nicht und sie ernten nicht und der Herr sorgt  für sie. " Und dann die Überlegung, was der Mensch so macht. Also wir sollten uns doch weniger Sorgen und mehr Vertrauen. Diesen Gedanken finde ich gerade in dieser Zeit sehr schön. Also... Vertraut den neuen Wegen, auch wenn sie nicht immer gleich die Lösung sind. Und wenn die neuen Wege z.B. ein Impfstoff gegen eine Krankheit oder Virus ist.... dann sollten wir iihn auch beschreiten und Vertrauen haben. Denn die Menschen die daran geforscht haben, sind auch Gottes Geschöpfe und daher kann man hoffen, das es eine gute Lösung ist. Also Hoffen ist nich Wissen aber es ist ein Weg, denn man beschreiten kann, ohne andere damit in Gefahr zu bringen (Hoffe ich). 

 

7.Mai 2021

Also ich votiere für das nächste Wort des Jahres. Ich meine, das kann gar nicht mehr übertroffen werden:

"Geimpfte und Genesene" . Hört sich doch schon so an wie "Adlige und Fürsten" :-) Aber mal im Ernst... man hat ja Zeit und ab und an schaut man sich ja auch die sogenannten sozialen Medien an. Hä... "Soziale Medien?". Und dann meint man .... facebook, instagram und co... Also wenn ich mal drüber nachdenke, ist das der größte Schwachsinn unserer Zeit... Was bitte soll daran "Sozial" sein. Oft findet man mehr "Assoziales" als umgekehrt. Also ich nutze diese Medien ja auch und wundere mich dann doch, welche ...Macht... diese dann auf die öffentliche Meinung, ja sogar auf eigentlich guten Journalismus haben. Es gibt viel zu viele fakenews. Wie wäre es mit dieser: " Das Coronavirus ist ein Computervirus, welches sich über Handys verbreitet". Sicherlich der größte Schwachsinn aller Zeiten.... obwohl... man könnte es ganz einfach bekämpfen: Handys wegwerfen und fertig. Und dabei gäbe es noch einen supper Nebeneffekt. Fridays for future würden sich freuen. Keine Handys würde sich sofort positiv auf die Umwelt auswirken. Denn die Server brauchen so viel Energie wie.... also ganz, ganz viel :-). Also wer hat wohl dieses fakenews in die Welt gesetzt?... Wohlmöglich Umweltschützer. 

Lieber Gott, wie schön das der Mensch denken kann... bloss was... das ich doch manchmal sonderbar... aber die liebst ja die Vielfalt...

 

4. Mai 2021

Rein in die Kartoffeln.... raus aus den Kartoffeln :-)

Täglich können sich die Vorschriften für Corona ändern... und blicken Sie noch durch. Also ich erinnere mich an die großen Solidaritätsaufforderungen für die "Alten". Die Jungen sollten gefälligst Rücksicht nehmen. Und jetzt: Die Alten sind geimpft und rufen.... Freiheit... Bürgerrechte... wir wollen feiern, reisen und und... !Rücksicht und Solidarität für die Jüngeren ist nicht da. So sieht das aus in unserer Gesellschaft, in unserer Ellenbogengesellschaft. Schade! Also mal gemeinsam was durchalten oder sogar Freiwillig...ha,ha... Freiwillig. Dieses Wort könnte im Duden doch bald wirklich mal gestrichen werden. Weiß doch keiner mehr was das bedeutet... oder? In NRW sind noch keine 10% der Leute vollständig geimpft. Natürlich macht die Wirtschaft druck und das kann ich auch verstehen. Aber genauso hätte man dann sagen können: Wir impfen 25 %der Bevölkerung, und 85% leben mit dem Risiko sich zu erkranken. Überstehen sie die Erkrankung sind sie ja immun. Und wen es erwischt: "Lebensrikiko" ...hauptsache die Wirtschaft läuft wieder... Also kann man machen, muss man aber nicht. Und wie werden wir manipuliert.... ? keine Ahnung... Ach Herr...lass Hirn vom Himmel regnen und segne uns...

 

25. April 2021

Corona hat noch alles im Griff, aber wir können noch Gottesdienste feiern. Also zumindest Outdoor. So war ich heute im Gottesdienst auf dem Kirchplatz. Es war trotz Sonnenschein noch sehr frisch, zumal ich einen Platz im Schatten hatte. Aber es herrschte Abstand und Maskenpflicht und auch gesungen wurde nicht. Dafür gab es eine gute Predigt. Nachdenken über den eigenen Glauben und wie man dazu steht und wie man oder ob man ihn auch selber vertritt. Es war schon interessant und man hat Denkanstöße bekommen. Danke für den schönen Gottesdienst, der zwar nicht wie vorgesehen mit Chor war, dafür aber mich schöner Klavierbegleitung unserer Chorleiterin vom Chor Hangelar-Holzlar, den es ja auch noch gibt. Schön das man zumindest noch draußen gemeinsam Gottesdienst halten kann. 

 17. April 2021

Weiter Äger um ehemaliges Grundstück der Kirchengemeinde. Ein Artikel aus dem Generalanzeiger.

Die Anwohner kommen nicht zur Ruhe. Nach dem Abriss des Melanchthonhauses gibt es keine Ruhe. Das geplante Sozialprojekt eines Jugendhauses gefiel den Nachbarn nicht und es gab einen Protestlauf. In meinen Augen in der heftigen Form zwar nicht nachzuvollziehen aber gut. Das die Axenfeldgesellschaft dann einen Rückzieher gemacht hat kann ich verstehen. Das Projekt sollt sich schlichlich harmonisch mit der Nachbarschaft entwickeln. Aber wenn die Nachbarn nicht wollen und immer Ärger vorhersehbar ist. Dann eben nicht. Der geplante Kindergarten scheiterte an der Einigung mit der Stadt. Na ich nehme mal an, dass die Stadt sicherlich gut mit Kindergärten bestückt ist :-). Und die Axenfeldgesellschaft hat dann ""aufgegeben"" und das Grundstück verkauft. Da haben die Nachbarn sicherlich gejubelt. Hurra...wir bestimmen was hier gebaut wird... nämlich nichts. Aber so ist das eben nicht. Man kann nicht immer bestimmen, was der Nachbar machen darf und was nicht. Dann hätten die "Querdenker-Nachbarn" eben das Grundstück selber kaufen müssen. Nun ist das Grundstück einem Bauträger und was soll ich sagen: Ein Bauträger der will doch tatsächlich ...bauen...! Und was soll ich sagen: "Wie, den Nachbarn gefällt das nicht. Kann ich gar nicht verstehen!"

Also wenn man mich fragt: Pech gehabt...Die erste Lösung wäre vermutlich die Beste gewesen. Und nun ist es so, das man eben manchmal nur zwischen "Pest oder Colera" wählen kann. Herzlichen Glückwunsch.

 Es liegt kein Fluch auf dem Grundstück, es liegt ein ..."Fluch" auf den Menschen, die nie und niemmer zufrieden sind mit dem was sie haben. Mit anderen Worten....willst du deine Ruhe haben... zieh doch irgendwo in die Eifel, weit weg von allen anderen... aber denke daran.... hier stehen Windräder.

 

27.03.2021

Das habe ich beim Stöbern gelesen:

."do ist die länderspezifische Top-Level-Domain (ccTLD) der Dominikanischen Republik. Sie wurde am 25. August 1991 eingeführt und wird von der Päpstlichen Katholischen Universität „Mater et Magistra“ verwaltet.[1] " 

Da kann man mal sehen, wie breit gefächtert die Geschäftsfelder sind.

 

 

18.03.2021

Erfreulich

Da habe ich noch vor ein paar Tagen gedacht, warum die Medien sich vor allem so auf die Kirchenaustritte stürzen, und die positiven Seiten unserer gemeinsamer Kirche nicht benenn. Doch da habe ich dann jetzt tatsächlich in der aktuellen Stunde ein Interview mit der Superindendentin unsers Kirchenkreises gesehen und war hocherfreut. Ein Interview mit einer Pfarrerin in der "höheren Kirchenführung", die jederman zeigt, dass man durchaus in seiner Kirche auch positive Erfahrungen machen kann und man es eben auch mit ....ganz normalen und dennoch außergewöhnlichen ...Menschen zu tun haben kann. Ich habe mich auf jeden Fall gefreut und es hat mir gezeigt, dass zwar nicht alles perfekt ist aber eben doch nicht hoffnungslos, also so wie im normalen Leben eben auch.

 

11.03.2021

Oh wie schön ist Panama

Na... habt ihr das schon einmal gehört. Meine Kinder sind auch mit den Geschichten von Janosch, also mit kleiner Tieger und kleiner Bär aufgewachsen. Heute wird ...Janosch 90... und da kommt einem die Geschichte von oh, wie schön ist Panama gerade recht. In Pandemiezeiten sehnt sich doch so mancher nach einem schönen Urlaub und möchte gerne mal in die Ferne. Das witzige aber ist ja eigentlich das Ende und das passt ja in unsere jetzige Situation wie der Deckel auf den Topf.... Wie war das doch noch: "Zu hause ist es doch am schönesten" :-). Also ich sehe mich dieses Jahr auch nicht auf große Fahrt gehen und sicherlich werde ich die schönen Strandspaziergange am Meer vermissen. Aber wie gesagt: Zu hause ist es auch schön und warum in die Ferne schweifen, wenn das schöne ist so nah. Also anstatt Panama dann eher das Siebengebirge.

 

11.03.21

Ungerecht oder die andere Sichtweise

Der Impfstoff gegen Covid19 ist da.Und wie sollte es auch sein.... es Beginnt der Verteilungskampf..."Die zuerst, dann die....warum nicht ich.... aber ich bin wichtiger... das ist nicht gerecht... die drängeln sich vor...." und so weiter. Da treten Menschen aus der Kirche aus, dabei gibt es so viel zu entdecken. Ich weiß noch als ich das erste Mal dias Gleichnes von den Arbeitern im Weinberg MATTHÄUS 20 gehört habe und dachte mir: Wie ungerecht ist das denn. Als am Abend der Besitzer des Weinberges jedem seinen Lohn gab. Die den ganzen Tag gearbeitet hatten bekamen genau so viel wie die jenigen, die nur wenige Stunden gearbeitet hatten. Der Lohn war ja so ausgemacht. Und dann kamen die Proteste. Ja eigentlich nicht gerecht dachte ich. Und wie sieht es dann heute aus? Jetzt verstehe ich das Gleichnis :-). 

Mit dem Impfstoff ist es genau so. Unsere Regierung besorgt uns den Impfstoff und verspricht, dass jeder der sich impfen will, geimpft wird. Dazu stellt er Regeln auf. Und was machen wir? Meckern und rufen: warum die zuerst und ungerecht und die wähle ich nicht mehr und und und... Was soll das. Das weiß doch eigentlich jeder von und und es ist ein Sprichwort, nicht aus der Bibel, aber es trifft den Nagel auf den Kopf und jeder der noch alle Sinne beisammen hat, kann sich  denken, was damit gemeint ist. Es lautet: "Wer die Musik bestellt, kann auch bestimmen  was gespielt wird."

Beim Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg könnte nämlich genau so etwas gemeint sein. Also Anstatt der Kirche den Rücken zu drehen, sollte man doch vielleicht mal öffters in den Gottesdienst gehen und sich dann genau solche Gleichnisse .

Übrigens möchte ich hier nicht mißverstanden werden. Das Gleichnis sagt nicht darüber aus zu: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Er sagt etwas drüber aus, was man vereinbart hat und was somit rechtmäßig ist. Ob es gerecht oder ungerecht ist, darüber kann man nachdenken. 

 

27.02.21

Kirchenaustritt

Die Skandale von Menschen die für die Kirche tätig sind brechen nicht ab und hier ist Aufklärung nötig. Die Medien stürzen sich darauf und prangern an (sicherlich teilweise zu Recht). In der aktuellen Stunde sehe ich dann ein Interview eines jungen Mannes, der aus seiner Sicht erzählt warum er aus der Kirche austritt. Und auch aus der kathl. Kirche wird ein Mensch befragt. Viele treten aus und weisen auf die Skandale hin. Und da frage ich mich, wo bleibt eigentlich die Berichterstattung der vielen guten Bewegungen und Taten die Menschen in ihrer Kirche, zum großen Teil ehrenamtlich, verrichten. Diese Berichterstattung ist so gut wie gar nicht vorhanden. Sind die Medien nur auf Skandale gepolt. Bringen gute Nachrichten keine Einschaltquoten. Oder hat wer Angst, dass dann doch wieder Menschen in die Kirche eintreten? Aus der Kirche austreten ist einfach. Aber was bedeutet das? Kirche sind die Menschen, die in ihr sind. Wer austritt sagt: damit habe ich nichts zu tun. Aha. Ich nehme mal an, das diese Menschen auch in ihrem nicht kirchlichen Leben so konsequent handeln. Also es sind wahrschenlich die .... Steuerbetrüger.... ersten Grades. Denn ich kann mir gut vorstellen, das gerade diese Leute ja auch sagen: Unser Staat ist der viertgrößte Waffenexporteur der Welt. Dafür zahle ich doch jetzt keine Steuern mehr. Und da die meisten dann doch nicht aus der Staatengemeinschaft austretten wollen, werden die sicher auf andere Weise ihre Ziele verfolgen.

Was ich damit sagen will ist, das ...egal ... in welcher Gemeinschaft wir leben; es keine perfekte Gemeinschaft sein wird. Dazu sind die Menschen viel zu unterschiedlich. Es wird immer etwas positives und negatives geben. Aber wenn viele Menschen das negative erkennen und dann aus der Gemeinschaft austretten anstatt drinnen zu bleiben und das negative bekämpfen, dann ist die wahrscheinlichkeit Größer, das die Negativen Eigenschaften bleiben und an der Macht bleiben und so die unzähligen guten Taten gar nicht beachtet werden. Und das ist Schade. Ich sage.... weglaufen... ist auf Dauer keine Option und in der Evangelischen Kirche hat man zumindest die Wahl... ja die Wahl. Eine demokratische Wahl in der sich jedes Mitglied dann zur Wahl stellen kann oder eben wählen gehen kann. Eine bessere Chance für Veränderungen gibt es nicht. Doch gerade jungen Menschen sage ich: Geht wählen wenn es soweit ist. Wenn nicht... seht wie es mit dem Brexit war... Die alten Strukturen haben gewonnen und vielen Jungen die Zukunft verbaut und das nur, weil die nicht wählen gegangen sind. Also ein Kirchenaustritt wegen einzelner Menschen ist nicht gut... Ich zumindest mache meinen Glauben nicht am Pfarrer oder Bischhof oder Küster oder sonst wen in der Verwaltung fest, sondern an Christus. Darum nennen wir und ja Christen und nicht "Bischhofisten" oder Pfarrer/inenenisten" oder ähliches. Auch ich habe schon negatives in meiner Kirche erlebt aber eben auch viel schönes und positives und Dinge, die man auf jeden Fall unterstüzen sollte. Im Kampf "Gut" gegen "Böse" sollte das Gute die Oberhand gewinnen und das kann es nur, wenn man sich dem nicht entzieht. Gott ist das Leben und da kann man nicht so einfach ....austreten... !

Unser Kirchenkreis

 

Mit Sicherheit Verläßlich

Da habe ich heute morgen "MOMA" also das Morgenmagazien in der ARD geschaut. Das mache ich manchmal, weil es eine von vielen Möglichkeiten ist, sich über neues zu Informieren. Und da am Vortag mal wieder CORONA-Gipfel in Berlin war, möchte man ja mal wissen, was unsere gewählten Politiker denn so beschlossen haben. Und nun weiß ich wennigstens, das der Shut down ersteinmal weitergeht und ich den Besuch bei meinem Bruder zum Spieleabend ersteinmal verschiebe. Ob das Sinn macht oder nicht, bleibt dahingestellt. Aber was soll ich sagen: Ich möchte also z.Zt. auch kein Politiker sein, denn die Entsscheidungen sind nicht einfach. Aber wir haben sie gewählt und es ist ihre Aufgabe, sozusagen ihr Job oder ihre Arbeit, die Aufgaben zu gut es geht zu lösen. Und wie so oft wurde natürlich auch ein Politiker (Kanzleramtssprecher ) zu den Beschlüssen gefragt und ich fand den Reporter gut, das er auch mal gefragt hat, warum einige Vorlagen von Beschlußvorlagen der Länder z.b. gar nicht erwähnt waren.  Auf eine ganz klare Frage, wo ich also sagen würde, das man diese Frage ganz klar mit Ja oder Nein beantworten kann, kam dann die Antwort des Politikers. Und die war, wie so oft: VERLÄSSLICH. Denn wenn man sich auf etwas verlassen kann, dann darauf, das ein Politiker eine Frage mit vielen Worten beantworten kann, nur nicht mit einer Antwort auf die eigentlich Frage. Es ist doch so schön, wenn man sich auf etwas verlassen kann :-).

Dabei sollte eigentlich mal jeder Politiker der einer Partei mit dem "C" angehört sich mal in Erinnerung halten, wofür das C steht. Auch wenn es ein wenig aus dem Zusammenhalt gerissen ist möchte ich doch mal am Matthäus 5 Vers 37 hinweisen. Dort steht: "Sagt einfach "Ja", wenn ihr Ja meint, und "Nein" wenn ihr nein meint. Jedes weitere Wort ist unnütz.

Gut... man kann sich natürlich die Bibel nicht so hinlegen, wie man sie gerade braucht, aber in diesem Fall sollte man auch mal eine ehrliche Antwort anstatt ein Gerade um den heißen Brei erwarten. Ich würde manchmal ein "weiß ich nicht" oder "kann ich nicht sagen" oder ein "ja" oder "nein" vorziehen und ehrlicher finden als das drum herum. Darüber sollten manche Politiker mal nachdenken, denn: 'Die nächsten Wahlen kommen bestimmt'


 

Systemrelevant

Wir haben in der Pandemie einen Lockdown. Das heißt, das weite Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens "heruntergefahren" werden. Was immer das auch heißen mag. Und in diesem Zusammenhang kommt dann immer wieder das Wort "Systemrelevant" für Menschen die dringend gebraucht werden in den Nachrichten, in den Sprachgebrauch und in unser Gehirn. Es will sich fest setzen und uns sagen: Diese Menschen sind das wichtigste was es gibt. Aber ist das so? Nach meiner Meinung sollte das Wort "Systemrelevant" auf den Index der vorbotenen Wörter, wenn es so etwas gibt. Na.... mal im Ernst. Da sind dann Berufe wie zu Beispiel die Pflegerin und der Pfleger in Altenheimen oder die Beschäftigten im Einzelhandel systemrelevant. Nun lese ich, dass viele auch der Ansicht sind, das Friseure systemrelevant sind. Also, wenn ich mir ansehe, welche Löhne gerade in den "systemrelevanten" Berufen gezahlt werden, frage ich mich, warum dann gerade in diesen Berufen so wenig gezahlt wird. Sind uns die "Systemrelevanten" doch nicht so viel wert? Nach meiner Meinung ist jeder Mensch unbezahlbar und damit wertvoll. Wir alle sind sozusagen ein Geschenk Gottes oder des Lebens selbst. Und Geschenke kann man nicht bezahlen. Und auch in unserem wirtschaftlichen Denken ist jeder Mensch systemrelevant. Auch wenn ich seit Jahren keinen Friseursalon betreten habe und auch noch nicht in einem Pflegeheit bin und eine Schule auch seit längerem nicht besucht habe, muss ich sagen, dass natürlich die Menschen die dort Arbeiten gebraucht werden. Aber genau auch diese Menschen könnten ohne die anderen, also die ? "nicht systemrelevanten" Menschen gar nicht auskommen. Ein Friseur braucht seine Kundschaft und ein Pfleger braucht den zu Pflegenden. Die Lehrer brauchen die Schüler und die Verkäuferin brauch die Zulieferer und die Kunden. Wir alle sind aufeinander angewiesen in der ein oder anderen Art. Wir sollten nicht so tun, als ob es Menschen gibt, die mehr Wert sind als andere. Auch der Obdachlose wird gebraucht um uns zu zeigen, wie gut es uns geht und uns sagt: Jammere nicht, siehe es gibt welche dennen es noch schlimmer geht.

Natürlich erkenne ich an, dass es Menschen gibt, deren Leistung und Genialität einmalig ist und auch in einem gewissen Maß honoriert werden sollte und kann. Doch ich glaube nicht, dass diese Menschen einen größeren Wert haben als andere. Denn auch diese Menschen leben von der Anerkennung und dem Respekt anderer.

Gott hat uns Menschen die Erde gegeben, damit wir auf ihr leben und sie umsorgen. Allen Menschen. Und wenn wir uns bewußt werden, das wir alle, jeder einzelen von uns, verantwortlich sind für unsere Gedanken, für unser Mitgefühl, für unser Tun, dann...ja dann, sind wir im heutigen sprachgebrauch vielleicht "Systemrelevant". 

U.L 


Coronajahr 2020

Das vergangene Jahr 2020 wird sicherlich als CoronaJahr in der Erinnerung der Menschen bleiben. Da gibt es so viele große Herscher und Fürsten dieser Welt. Mit politischer und oder finanzieller Macht wird der Menschheit ihr Stempel aufgedrückt und viele stehen Rat- und Machtlos davor. Da wird demonstriert dafür und dagegen. Es wird gelobt und sich gegenseitig beschimpft und viele Menschen wissen nicht aus noch ein und andere Menschen sind ohnmächtig oder stehen einfach über allem. Und dann... und dann kommt so ein "unsichtbares kleines Virus", wir nennen es Corona und wirft alles über den Haufen. Die Mächtigen und die Ohnmächtigen stehen hilflos davor und man sucht nach Lösungen. Und nun die gute Nachricht des Virus: "WELTWEIT ist man sich weitgehenst einig, dass man das Virus bekämpfen muss".(Außer ein paar wenige mächtige Dummköpfe).

Und ein kleines Virus schafft es.... im weitesten Sinn... Einigkeit zu vermitteln. Und das schöne... wir schaffes es... ein Impfstoff ist in Sicht und es ist Hoffnung da.

Da wünsche ich mir, dass die Menschheit genau so viel Energie aufbringen möge, um den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Wäre doch eine Maßnahme....aber

der Mensch, also wir sind schon ein wenig verrückt. Kaum ist der Impfstoff in der Welt, zanken und streitet man, wie wird er verteilt, wer bekommt ihn zu erst und und und.... einfach unglaublich, anstatt sich zu freuen und seinem Gott zu danken, dass er einigen Menschen die Idee und den Erfolg gegeben hat, einen Impfstoff für ALLE zu entwickeln. Möge der Impfstoff seine Wirkung haben und wir Menschen uns wieder in aller "Ruhe" um die anderen Probleme kümmern können...Hunger, Flucht, Krieg, Armut, Umwelt und und und Friede , Freude, Frohsinn :-), shoppen, Urlaub, Radtouren und auch was sonst noch so freude macht.


Die Welle

Die zweite Welle ist da. Viele Menschen verstehen nicht, wie sich das Virus so schnell verbreiten kann. Es ist leider aber möglich. Ich will es mal an einem einfachen Beispiel erklären. Einem Beispiel was viele eher verstehen, da es um GELD geht. Dann ist der Verstand leider bei vielen wacher als wenn es um die Gesundheit geht.

Also: Stellen Sie sich vor, das Sie einen neuen Arbeitsvertrag machen müssen und nach ihren Gehaltsvorstellungen gefragt werden: Sie überlegen kurz und sagen dann: Ich hätte gerne einen Arbeitsvertrag der mindestens 32 Tage geht. Als Gehalt möchte ich am ersten Tag 1 Cent und an jedem weiteren Tag das doppelte vom Vortag erhalten. Also am zweiten Tag 2 Cent am dritten Tag 4 Cent und so weiter. ...Hört sich im ersten Moment nicht viel an und wenn du Glück hast, läst sich der Arbeitgeber darauf ein. Nach 32 Tagen kannst du dann  das Arbeiten einstellen, denn du bist mehrfacher Millionär. Allein das Entgelt für den 32 Arbeitstag würde dann 21.154.832,48 Euro sein.

Sicher haben sie das Beispiel erkannt. Das kommt von dem Reiskorn auf dem einen Feld eines Schachbrettes. Nach 64 Feldern kann man schon ein ganzes Dorf satt bekommen.

Und so ist das auch mit einem Virus, wenn er sich ungebremst ausbreiten kann. Wenn jeder einen weiteren ansteckt, kann es zur Katastrophe werden.... muss nicht, kann aber.

Aber wie gesagt..... die Hoffnung stirbt zuletzt.

Uli Lauff und die Christuskirche in Hangelar | Uli(at)UliLauff.de