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 Verwaltung siehe weiter unten.

Küster

Mein Name ist Uli Lauff und ich bin seit 1984 Küster der Evangelischen Kirchengemeinde in Hangelar. Sozusagen mit der Einweihung der Christuskirche habe ich hier meinen Dienst begonnen. Ich kann mich noch gut erinnern wie alles anfing.

Ein kleiner Rückblick geschrieben für die Festschrift zum 50zigsten Gemeindejubiläum.

 

 50 Jahre Ev. Kirchengemeinde, 30 Jahre Christuskirche

 Die Christuskirche und das Melanchthonhaus

Liebe Gemeindeglieder!

Am 25. März 2014 habe ich meinen 30zigsten Geburtstag. Ach ja, natürlich heißt das bei einem Haus nicht Geburtstag, sondern Jubiläum. Die wenigsten Häuser feiern Jubiläum. Aber mit mir, eurem Gemeindehaus ist das schon ein bisschen anders. Am 25. März 1984 wurde ich nicht geboren, sondern eingeweiht und habe einen Namen bekommen:“ Christuskirche Hangelar“. Es war ein aufregender Tag, obwohl die Wochen davor auch schon ganz schön anstrengend waren. Die Handwerker waren gerade aus dem Haus da begann auch schon der Umzug. Viele Sachen mussten vom Melanchthonhaus nach hier transportiert werden. Die Orgel lag im ganzen Kirchraum verteilt und musste wieder zusammengebaut werden. Die ganzen Bücher mussten in die neue Bücherei. Das Gemeindebüro wurde verlegt. Tische, Stühle und sonstiges Inventar wurden transportiert.

Aber alles war rechtzeitig fertig und am 25. März 1984 erklangen um 9.30 Uhr die Posaunen und der Festgottesdienst zu meiner Einweihung konnte vonstatten gehen. Es war einfach schön. Die Presbyter waren sichtbar erleichtert und glücklich mich als gelungenes Bauwerk offiziell in Betrieb zu nehmen.

Es dauerte auch gar nicht lange bis ich „getauft“ wurde. Natürlich nicht wie ein Mensch. Aber knapp einem Monat nach meiner Einweihung, hatte ich auch schon das erste Hochwasser im Keller. Wie man sehen kann, habe ich auch dieses und nachfolgende Hochwasser gut überstanden und auch andere „Kinderkranheiten“ abgelegt. Ich bin schließlich ein Gemeindehaus mit Kirche. Und ich bin gebaut wurden, weil das Melanchthonhaus, was ja auch heute noch gute Dienste leistet, für die wachsende Gemeindearbeit zu eng wurde.

Während sich in der Anfangszeit ca. 10 Gruppen in der Woche trafen, sind es heute teilweise über 20 Gruppen die sich hier im Gemeindehaus tummeln. Aber das ist nicht mein verdienst, sondern der Verdienst der vielen Menschen die sich hier im Gemeindehaus arrangieren. Denn ich als Gemeindehaus habe natürlich keine Seele. Es sind die Gemeindeglieder und lieben Menschen, die einem Haus wie ich es bin,  Leben einhauchen. Während sich einige Gruppen seit nunmehr 25 Jahren hier im Gemeindehaus treffen, sind andere Gruppen nicht mehr da und viele neue Gruppen sind dazugekommen. Zu den Gruppen die von Anfang an hier sind gehören zum Beispiel der Mittwochstreff der Frauen, der Seniorenkreis oder der Chor.  Nicht mehr da sind zum Beispiel der Handarbeitskreis, die Friedensgruppe oder der Töpferkurs. Aber ganz viele neue Gruppen sind dazugekommen. Heute finden im mir vor allem die zahlreichen Gottesdienste statt, auf die ich ganz stolz bin. In meinem schönen Kirchraum ist nicht nur der so wichtige Sonntagsgottesdienst, sondern auch Frühandachten, Kindergarten- und Schulgottesdienste, Kinder- und MINI-Gottesdienste. Aber auch Konzerte mit geistlicher Musik. Ich bin froh, dass sich das damalige „Baupresbyterium“ für ein modernes Gemeindehaus mit einem separaten Kirchraum endschieden hat. Das der Kirchraum für große Gottesdienste durch eine Schiebewand erweitert werden kann, hat sich bewährt, wenn es auch ein bisschen problematisch ist, weil der Kirchraum tiefer liegt. Die hinteren Plätze können bei großen Gottesdiensten nicht gut sehen sondern sind mehr auf die Akustik angewiesen. Aber wie heißt es so schön: „Nobody is perfect“. Die Gemeinderäume die anfangs noch in Jugend- und Gemeinderäume unterteilt waren, haben sich für das tägliche Gemeindeleben und die Vielfältigkeit der Gruppen bewährt. Die ganze Vielfalt der Gruppen hat hier ihren Platz. Seien es die Bibelgespräche oder das Bibliodrame, die Bücherei oder die Presbytersitzungen, der Seniorenkreis oder die Frauengesprächsgruppen, der Chor oder die Meditationsgruppe, die Kaminrunde der Männer oder die zahlreichen Gesprächsgruppen der Pfarrstelle für Behindertenarbeit,  die Pfadfinder oder die Konfirmandengruppen, der Schüler-Bibeltreff oder die Offene Türe, die Besucher des Gemeindebüros oder die vielen Treffen einzelner Gemeindegruppen. Hier haben alle ihren Platz und ich freue mich, so viele Gruppen zu beherbergen.  Natürlich hinterlassen so viele Menschen ihre Spuren. Aber diese Spuren sind es ja gerade die jedem zeigen, dass unsere Gemeinde pulsiert. Manchmal geht es hier zu, wie in einer großen Familie. Man ist nicht immer einer Meinung und natürlich gibt es auch mal Zoff. Durch meine Tür sind im Laufe der Jahre viele Menschen ein- und ausgegangen und daher weiß ich, dass ein Gemeindehaus und eine Kirche in dem etwas geschieht und in dem letztendlich Jesus Christus der Eckstein sein sollte, das ist nicht umsonst gebaut.

So hoffe ich auch weiterhin, dass ich hier im Zentrum von Hangelar, meine Türe für Sie alle aufmachen kann und heißt Sie jederzeit herzlich willkommen.

Aber weil ich hier im Zentrum von Hangelar stehe, bin ich natürlich nicht wichtiger als das Melanchthonhaus. Denn das alte Gemeindehaus zwischen Friedrichstraße und Anton-Groß-Straße gibt es ja auch noch*1. Und es ist einige Jahre älter als ich. Jeden Tag danke ich an dieses Haus, denn schließlich sind viele Dinge aus diesem Haus hier im Gemeindezentrum noch aktiv. So zum Beispiel die Orgel oder Teile der Bücherei. Ja, sogar noch alte Schränke aus dem Melanchthonhaus stehen innerhalb meiner Mauern. Und überhaupt.... was meint der Küster eigentlich, wenn er sagt: „Ich bin mal in Werk II“. Bin ich Werk I und das Melanchthonhaus Werk II? Oder ist es umgekehrt? Und ist ein Gebäude wichtiger als das andere? Immerhin hat im Melanchthonhaus vieles begonnen und auch jetzt ist es ein tolles, wenn auch in die Jahre gekommenes, Gebäude. Oft ist dort mehr los als hier im Zentrum. Im Melanchthonhaus ist nicht nur das Pfarrhaus untergebracht, sondern auch unser Kindertagesstätte mit ca. 70 Kindern. Aus dem ehemaligen Kirchraum und den Gemeinderäumen sind Kindergartenräume, Nebenräume und eine kleine Turnhalle geworden. Hier ist sicherlich ein Satz Jesus gehört worden: „Lassest die Kinder zu mir kommen“. Und so befinden sich jetzt in dem älteren Gemeindehaus die jüngeren Gemeindeglieder. Und diese machen sich dann manchmal auch auf den Weg zu mir, der Christuskirche. Sie besuchen die Bücherei oder kommen zum Gottesdienst und dann denke ich mir: „Viele Glieder, ein Leib“ oder „Zwei Häuser, eine Gemeinde“ wir gehören zusammen.

Bis dann

Euer/Ihr

Gemeindehaus „Christuskirche Hangelar“

Von U.Lauff

*1 Das Melanchthonhaus wurde im September 2016 dem ERdbaden gleich gemacht. Es wurde abgerissen. Der Kindergarten ist in eine neue Trägerschaft übergegangen. Der neue Kindergarten ist dort, wo früher die große Wiese am Melanchthonhaus war.

 

 Und so freue ich mich weiterhin hier zu sein und in der Gemeinde zu arbeiten. Es ist übrigens erstaunlich, was so alles zu tun ist :-)

 

 Seit 2015 ist mir ein eigenes "Büro" zugewiesen. Hier ist sozusagen meine Schaltzentrale in der ich natürlich auch eine

kleine ....Kunstausstellung.... habe. Das macht das schmale Büro sehenswert :-)

 

 

 

 

   

Haus am See von U.Lauff

 

 

Meine alten Zeichnungen. Zu sehen sind:

Jesus am Kreuz und zwar aus sicht des Gekreuzigten auf die Beteiligten und Richtung Jerusalem.

Rosen für den Tisch

Der Weg durch die Wüste mit einem blühenden Kakus

Die Heilung eines Blinden

Er ist weg, er ist nicht mehr da

Die Liebenden.

 

 

Küster, was ist das? (Link auf die Website der Arbeitsgemeinschaft Rheinischer Küsterinnen und Küster)

 

 

       

Küster Rasenmäher der Zukunft

 

Die Gemeindesekretärin bei der Arbeit

 

Rasenmäher der Vergangenheit

 

Welche Tätigkeiten fallen in meinen Arbeitsbereich:

  • Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Gottesdienste und Amtshandlungen. Dazu gehört Schmücken des Altars (Blumen, Kerzen, Antependien, Altartücher) Besonderer Altarschmuck für Advent, Weihnachten, Pfingsten, Ostern, Erntedank. - Bereitlegen von Bibel, Agende, Gesangbuch, Abkündigungsbuch. - Vorbereitung des Abendmahls. - Liednummern stecken - Vor und Nachbereitung der Taufen, Konfirmation, Trauungen u.a..
  • Vorbereitung, Begleitung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen der Kirchengemeinde.
  • Einweisung, Einteilung und Beaufsichtigung von Hilfskräften und Handwerkern.
  • Bedienung, Überwachung und Pflege der ihm anvertrauten Gebäude, Einrichtungen und Außenanlangen.
  • Sorge für angemessene Beseitigung von Störungen und geeignete Hilfe in Notfällen.
  • Beachtung der Unfall- und Feuerverhütungsvorschriften.
  • Reinigung, Heizen und Lüften der Gemeinderäume
  • Empfang und Hinweise für Besucher, Teilnehmer und Gäste
  • Öffnen und Schließen der Räume
  • Bereitstellung der technischen Hilfsmittel (Oveerhard-Projektor, Leinwand, CD-Player, u.a.)
  • Einkauf und Einteilung von Verbrauchsmitteln
  • Begleitung von Baumaßnahmen
  • Läutedienste
  • Kontrolle von Läuteanlage, Glocken, Zeitschaltuhren
  • Sichtkontrollen von Blitzableiteranlagen
  • Instandhaltung der technischen Hilfsmittel
  • Wartung und Pflege von Geräten und Maschinen
  • Winterdienste auf Wegen und Plätzen
  • Wege kehren, Laub beseitigen
  • Rasen mähen
  • Hecken schneiden
  • Aufsichtspflichten u.a.

Als pdf Datei können aufgerufen werden:

Die VBG (gesetzliche Unfallversicherung) hat auch eine Fachinformation, einen Leitfaden für Küster und Mesner herausgegeben. Dieser Leitfaden soll Küster in die Lage versetzen, sicherheitstechnische Mängel und Unfallgefahren in der Kirchengemeinde zu erkennen. 

 

 

           

Als Küster habe ich immer dafür zu sorgen, dass etwas zu trinken da ist. Zumindet für das Abendmahl.

 

Auch das gehört zu meinem Handwerkszeug. Ich darf mich durch die Außenanlagen "kämpfen".

Wir haben ganz viel "Kulturbegleitpflanzen".

 

Ein Raum ganz für mich allein. Und das mit offiziellem Schild.

 

Für größere Gottesdienste und Veranstaltungen benötigt man auch mehr Stühle. Manchmal schon recht mühsam.

 

 

 

 

 

Wo ich schon war.

Der Berufsstand als Küster und Hausmeister ist nicht immer einfach. Es gibt sogar Menschen die glauben, das der natürliche Feind eines Hausmeisters, die einzelnen Gruppen sind. Das finde ich nicht. Natürlich gibt es hier auch Gruppen und Treffen, die die Räume nicht ordnungsgemäß verlassen. Aber den meisten Müll der hier am Gemeindehaus anfällt, entsteht nicht durch die Gruppen und Kreise in unserem Gemeindehaus, sondern durch Treffen von Gruppen (in dem Fall tatsächlich, meist älterer, Jugendlicher) vor dem Gemeindehaus an unserer schönen Bank. Ein immer wieder beliebter Treffpunkt. Leider wird hier der meiste Müll abgelagen. Zigarettenkippen, leere Flaschen, Tempos...leider auch vom Hintern abputzen und und.

Aber ich kann nur sagen: " Man könnte sich den ganzen Tag aufregen, aber man ist ja nicht verpflichtet dazu. Und im Übrigen bin ich schon an ganz anderen Orten gewesen (siehe Bild links).

Was kann mich da noch erschüttern :-)

da stehe ich sogar noch unterhalb der Hölle :-)


 

 

Seit einigen Jahren hatte ich sogar einen "Schreibtischplatz" im Büro. Es gibt doch auch nach den nötigen und manchmal auch lästigen Verwaltungskram  zu erledigen. Aber hier bin ich auch gerne, gegenüber einer netten Arbeitskollegin. 

Seit März 2015 ist es nun vorbei mit der netten ARbeitskollegin gegenüber. Natürlich habe ich noch nette Arbeitskollegen. Aber ich musste meinen Schreibtisch im Gemeindebüro räumen. Nun habe ich ein eigenes Büro. Ein kleines schmales Zimmer im Jugendbereich mit Blick auf den Glockenturm. Sozusagen bin ich ...fast.... befördert. Eigenes Büro mit besserm Blick. Hier kann ich in aller Ruhe meinen Bürokram erledigen und bin mitten im Geschehen.

Wenn man vom Foyer in den Verwaltungsbereich geht, sieht man auf der rechten Seite an der kleinen Treppe drei Bilder mit Motiven aus dem Neuen Testament. Oft geht man an den Bildern vorbei ohne einen Blick darauf zu werfen. Wir sind dann so mit unseren Alttagsarbeiten beschäftigt, dass wir manchmal vergessen wo wir sind und vor allem warum wir hier sind. Diese Bilder sollten uns daran erinnern und vielleicht hält man doch mal auf der Treppe inne, um sich ein "Bild" davon zu machen.

Natürlich kann man auch barierefrei ins Büro kommen. Von der Nordseite her hat man einen Zugang ohne Stufen, also geeignet für Rollis und Kinderwagen.

Wie Sie uns finden? Ganz einfach.... folgen Sie dem Link Anschriften. 

Und wenn Sie uns gefunden haben und im Gemeindebüro stehen, dann, ja dann, sind sie in der Schaltzentrale der Gemeinde. Hier laufen die Fäden zusammen. 

 

 

       

Im Verwaltungsbereich gibt es auch ein kleines Besprechungszimmer, welches gleichzeitig als Sakristei dient.

 

Sonntags lege ich die Klingelbeutel für die Sammlung aus und im Büro wird die Opfergabe dann gezählt. Und es ist auch heutzutage immer noch ein Klingelbeutel und in den wenigsten Fällen ein "Raschelsack".

 

Hier war ich mal kreativ und künstlerich Tätig. Der Gedanke war das Kreuzbild von hinten, also mit einem Blick aus der Sicht des Gekreuzigten. Die kräfitigen Oberarme mit dem Gedanken, dass ein Zimmermann sicherlich nicht zu den Schwächsten gehörte.

 Unsere Gemeindeverwaltung ist hier in der Christuskirche. Die Anschrift lautet:

 

Gemeindebüro Christuskirche

An der Evangelischen Kirche 1-3

53757 Sankt Augustin

Tel. 02241 29521

 

Die Öffnungszeiten sind:

 Di u. Do von 10 - 12 Uhr

 Di von 16 - 18 Uhr.

Die Öffnungszeiten können sich im Fall von Urlaub oder Erkrankung von Mittarbeitern ändern.

 

Das Gemeindebüro ist über eMail zuerreichen: kirchehangelar(et)t-online.de

 

 Sind wir noch auf dem richtigen Weg?

 

         

 

 

 

 

 

Christuskirche Hangelar in Sankt Augustin-Hangelar | Kuester(at)Christuskirche-Hangelar.de