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Kleine Geschichten, die ich meinen Kindern, als sie noch klein waren, erzählt habe und ein paar witzige Anträge an das damalige Presbyterium der Gemeinde:

  • Die Geschichte vom Bett
  • Der Glockenturmantrag (Außenansicht)
  • Antrag auf regelm. Kindergottesdienst
  • Der Bär und die einsame Nacht
  • Der kleine Topf
  • Der Nudelbaum
  • Die Silberlinge ( Geschichte für eine Geburtstagsrally)
  • Drachenleben
  • Das Gartengerätehaus
  • Kurzgedichte 82/84
  • Der Wunschladen (Ein Versuch für meine Kinder eine Fantasiegeschichte zu schreiben)
  • Eiszuschuss
  • Der Eimer
  • Naturschutzgebiet
  • 30 %
  • Kiga-Erweiterung
  • Bartträger
  • Rumtreiber 

Die Geschichte vom Bett

Für die meisten Menschen ist ein Bett nur zum Schlafen da. Und warum sollte es für mich einen anderen Zweck haben? Also ging ich eines Abends ins Bett um zu schlafen. Gerade als ich mich hingelegt hatte, hörte ich eine kleine zarte Stimme "Aua" sagen. Ich erschrak ein wenig und guckte mich im Zimmer um. Niemand zu sehen und ich dachte mir: "Na so was, jetzt träumst du schon bevor du schläfst."

Aber als ich meine Augen schloß hörte ich wieder die Stimme und diesmal nicht nur kurz. "Ich bin es, dein Bett in dem du schon die schönsten Träume gehabt hast. Ich habe mich eben ein wenig weh getan, als du dich auf mich gelegt hast. Du mußt wissen, das ich schon recht alt bin und mein Holz nicht mehr so frisch ist wie am ersten Tag. Auch die Matratze ist schon ziemlich mitgenommen. Was meinst du, was die Matratze und ich schon alles erlebt haben." Und nachdem ich mich von dem ersten Schrecken erholt hatte, bad ich mein Bett ,mir doch etwas zu erzählen. Und das tat es dann auch.

"Ich bin ein altes Bett und schon fast 76 Jahre alt. In mir lagen schon alte Leute und auch kleine Kinder, Babys und Mütter, Väter und Kinder, Mädchen und Jungen. Und nicht immer bin ich nur als Bett benutzt worden. Auf... und mit mir... wurde gespielt und getobt. Mal hat man mit Decken eine Höhle gebaut, mal musste ich als Trampolin herhalten. In mir haben die Menschen schon ihre schönsten Träume gehabt und auch ihre schlimmsten Alpträume. Ich weiß nicht, wie oft ich schon die schönsten Gute Nacht Lieder gehört habe aber auch so manche Träne in meinem Bettlacken gefallen ist. In mir haben schon Kinder gelacht und geweint. Auf mir lagen die schönsten Decken und Kissen aber auch die neusten und ollsten Kuscheltiere und Teddys. An meinem Bett wurden schon die schönsten Geschichten erzählt und ich habe mir schon manches Geheimnis angehört. Du glaubst ja gar icht, wie viele Kinder zum Beispiel ihren Teddys ihre Geheimnisse anvertrauen. Aber auch Erwachsene habe ich schon gehört wie sie z.B. ihre Gebete zu Gott sprachen und hin und wieder ihre Sorgen ausschütteten.

Ja ,meine Liebe, ich könnte Stundenlang erzählen und ein ganzes Buch schreiben über die vielen kleinen Erlebnisse und Abenteuer, die ich schon erlebt habe.

Und darum bitte ich dich; wenn du ins Bett gehst, danke daran, das ich nicht nur ein Bett bin, sondern auch ein guter Freund sein kann. Wenn du krank bist, wirst du bei mir gesund und wenn du gesund bist, hast du die schönsten Träume, an die du dich aber meistens nicht erinnern wirst. Ich wünsche dir alles gute und eine gute Nacht.

Schlafe gut und werde fröhlich wach.

Dein Bett


 Der Kindergottesdienst findet seit Jahren regelmäßig statt. Das war nicht immer so. Es ist schon etwas länger her als ich einen Antrag an das damalige Presbyterium stellte mit folgendem Inhalt :-)

Zu meinen Aufgaben als Küster gehört unter anderem auch das Zählen der Gottesdienstbesucher. Da der Gottesdienst   nicht immer so besonders gut besucht ist, habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, nicht die Personen sondern die  Füße zu zählen. Das ergibt eine wesentlich höhere Zahl (leider muss ich dann durch 2 teilen). Nun ist mir in letzter Zeit, öfters schon folgendes passiert:

 

 

Beim Zählen der Füße staune ich immer über die schönen oder auch weniger schönen Schuhe, Sandalen, Latschen oder Socken.

 

 Und dann, was ist das, so kleine Schuhe: 2, 4, 6, 8 Stück.

„Nanu, haben die aber kleine Füße!“ Ich staune über so viele Zwerge und gucke nach oben. –Das sind ja Kinder-. 

Kinder im Gottesdienst. Na ja, denke ich mir; ob die schon verstehen was der Pfarrer oder die Pfarrerin da sagt?

  Der Gottesdienst beginnt, die Orgel erklingt. Die Musik der Orgel zieht die Kinder noch in ihren Bann. Die meisten Kinder lieben Musik. Nun wird gesungen. Und dann, dann wird aufgestanden. Und nun fängt es an .... die Liturgie. Den meisten Erwachsenen ist sie schon nicht geläufig, den Kindern natürlich auch nicht. Und schon hier wissen viele Kinder nicht mehr weiter, außer das  Mutter oder Vater ihnen dauernd zu verstehen geben, dass sie doch still sein sollen. Dabei wollen sie ja nur fragen, „Was sagst 

Du da“.

Und dann, während des Gottesdienstes, eine Reihe vor mir, ziemlich laut: „Mama ich muss mal“. Verschiedene Kinder sind unruhig, weil sie nicht so lange still  sitzen können, wo es doch für sie so langweilig ist. Verschiedene Leute lachen oder grinsen, andere fühlen sich gestört. Der Pfarrer lässt sich natürlich nicht aus der Ruhe bringen.  Nun könnte der Gottesdienst ja kinderfreundlicher gestaltet werden. Aber immer!!!!????.  Mir ist auf jeden Fall aufgefallen, dass verschiedene Kinder im Gottesdienst sind, die mir ihren Eltern noch nicht allzu oft da waren. ( z.B. Neuzugezogene)

Werden sie noch oft kommen? Wird es ihnen nicht zu langweilig? Andere Eltern sind nur noch selten da, weil ja für Ihre Kinder der Gottesdienst nicht Kindgerecht ist. Vielleicht wurden sie wieder öfters kommen, wenn wieder der regelmäßige sonntägliche Kindergottesdienst wäre. Denn – nur einmal im Monat ist das so eine Sache: Es ist bestimmt der Sonntag an dem man nicht kann bzw. an den man nicht denkt. Aber ich könnte mir denken, dass die „Neuen“ und die „Alten“ Kinder zusammen wieder so zahlreich sind, das es sich lohnen würde, erneut einen Versuch zu starten für einen regelmäßigen sonntäglichen Kindergottesdienst.

Daher beantrage ich, den regelmäßigen Kindergottesdienst wieder aufzunehmen. Vielleicht finden sich ja ältere Jugendliche

 für diese Aufgabe.

  Mit den besten Grüßen

Ihr Küster!

 

Dieser Antrag wurde also gehört. Seit Jahren finden die Kindergottesdienst wieder statt. Mal mit mehr oder weniger Kindern aber man kann sicher sein, dass der Gemeinde viel an diesen Gottesdiensten liegt. Es heißt ja nicht von ungefähr: "In den Kindern liegt die Zukunft"

Die Kirche tut also gut daran jungen Familien mit ihren Kindern ein "zu Hause" zu geben und in manchen Sachen die Worte Jesus: "Wenn ihr nicht seit wie die Kinder....." ernst zu nehmen und sich bewußt machen, dass die Gnade Gottes ein Geschenk ist, welches man sich nicht erwerben kann.


Der Bär und die einsame Nacht!

Es war einmal ein kleiner brauner Bär, der war der beste Freund eines kleinen Mädchens, das in einem schönen Haus mit einem Bruder und mit ihren Eltern wohnte. Der Bär war der beste Freund des kleinen Mädchens und darauf war er ganz besonders Stolz, weil er sich  mit den anderen Stoffpuppen nicht so gut verstand. Aber das lag nicht an ihm, sondern an den anderen Puppen. Die glaubten, dass ein Bär auf jeden Fall gefährlich wäre und deshalb hatten sie große Angst vor dem Bär. Da hatte der Bär eine tolle Idee. Er wollte alle zu einer Kennlernparty einladen und wollte ihnen sagen, dass er nicht gefährlich war. Und auch das kleine Mädchen fand die Idee ganz toll und so half sie, die Einladung zu schreiben und sprach mit den Puppen.

Die Puppen hatten natürlich immer noch Angst und so machten sie sich aus, dass, wenn sie gehen sollten, doch alle zusammen gingen, denn zusammen ist man stärker und hat auch nicht so viel Angst. Die Party war ein toller Erfolg. Keiner hatte mehr Angst vor dem Bär und der Bär hatte ganz viele Spielkammeraden auf einen Schlag bekommen und so wurde ihm nie langweilig


 

Die Geschichte vom kleinen Topf

 Es war einmal ein kleiner Topf, der lag den ganzen Tag in einer Schublade. Dort gab es kein Licht und auch nur ganz wenig frische Luft. Nur ab und zu , wenn jemand die Schublade öffnete, konnte der kleine Topf in die schöne Küche gucken. Es war sein größter Wunsch, einmal auf dem Herd zu stehen und eine ganz tolle Suppe zu kochen. Aber weil er so klein war, wurde er fast nie gebraucht.

Und da geschah es eines Tages. Ein kleines Mädchen öffnete die Schublade von dem Küchenschrank und fing an in ihr herumzuwühlen. Und plötzlich nahmen die kleinen Hände den kleinen Topf und hoben ihn hoch in die Luft. Es wurde ihm fast schwindelig. Das kleine Mädchen rannte mit ihm in ein anders Zimmer und stellte den kleinen Topf auf einen Tisch.  Es war ein kleiner Kindertisch. Und nach und nach kamen

 immer mehr Sachen auf diesen Tisch. Eine Schöpfkelle, Löffel und Gabeln und anderes. Und dann fing das Mädchen an zu rühren.

 Ja es rührte in dem kleinen Topf und der kleine Topf fühlte sich ganz toll. Und je mehr das kleine Mädchen rührte, um so toller fühlte sich der Topf. Es kam ihm fast so vor, als ob richtige Suppe in ihm wäre. Als dann das kleine Mädchen auch noch zu ihrem Bruder rief: „Komm essen, die Suppe ist fertig“, fühlte sich der Topf ganz wohl. Es war der Schönste Tag in seinem Leben. Und als dann der Bruder mit seiner Schwester zu essen anfingen, ist er fast ausgeflippt. Und von diesem Tag an, wusste er, dass auch er ein Topf ist, der immer wieder gebraucht werden wurde und so auch mal ins Helle kam


Die Geschichte vom Nudelbaum

 

Es war einmal eine Nudel. Diese Nudel lag in einem Schrank und wie der Zufall es wollte, hat ein kleiner Junge die Nudel gefunden

 und wollte sie essen. Aber seine Mutter hatte ihm gesagt, dass man rohe Nudeln nicht essen könne. Und so kam der Junge auf 

 

die Idee, mit der Nudel zu spielen. Er band die Nudel an eine Schnurr und nannte sie Band

Nudel. Das Wort Bandnudel hatte er 

 

nämlich schon einmal gehört. Und ich weiß nicht wie es kam? Vielleicht war es seine kleine 

Schwester die ihn auf die Idee brachte, die Nudel an einen Baum zu binden.

Es weiß doch jeder, dass Nudeln nicht an Bäume wachsen, sondern aus Teig gemacht werden.

 Aber die Junge band die Nudel an eine Kordel und damit in einen Baum, der an einem schönen 

Weg lag. Da es Frühling war und alles in voller Blüte stand, waren natürlich viele Leute unterwegs

 und gingen mit ihren Kindern spazieren.

Auch Max ging mit seinen Eltern spazieren und die Mutter von Max erzählte ihm immer was für Bäume am blühen waren. Sie 

erzählten von Kirschblüten, Apfelblüten, von Birken und Felsenbirnen und als sie so erzählte rief Max: Eine Nudelblüte an einem

 Nudelbaum. Zunächst dachten die Eltern, dass Max spinne oder so. Aber dann sahen sie die Nudel in einem Baum hängen und

 fanden das ganz lustig. Auf der nächsten Spaziertour, die an dem Baum vorbeiging, hängten sie eine weitere Nudel in den Baum.

 Und auch andere Spaziergänger kamen auf diese Idee und bald war der Nudelbaum tatsächlich voller Nudeln.

Die Tage vergingen und die Zeit ging ins Land und so wurde es Herbst und das Wetter wurde ungemütlich und die Leute gingen 

weniger spazieren. Die meisten Bäume verloren ihre Blätter und sahen recht kahl aus.

In dieser ungemütlichen Zeit ging ein Mann spazieren. Eigentlich suchte er Arbeit. Seine kranke Frau und seine vier Kinder waren

 zuhaue und der Mann war arbeitslos und suchte schon seit Wochen nach einer Arbeit. Aber er fand keine. Der Mann war sehr

 traurig, weil er nicht wusste, wie er seine Familie ernähren sollte. Er hatte kein Geld mehr und die Familie war sehr hungrig. 

Und als er so daherging, wurde ihm plötzlich ganz warm ums Herz. Er sah auf und stand direkt vor dem Nudelbaum

Na sowas, dachte er und rieb sich die Augen. Träume ich oder was ist das. Er sah den großen Baum mit den Nudeln und wollte

 es gar nicht glauben. Er pflügte die Nudeln und nahm so viele mit wie er nur tragen konnte. Als er zu Hause ankam und seine 

Taschen leerte, freute sich die ganze Familie. Man musste nicht mehr hungern, sondern konnte sich eine super Nudelsuppe 

machen und das war eine tolle Sache.

Alle freuten sich und waren zufrieden. Die Nudel natürlich auch. Sie mussten nicht mehr im kalten Baum hängen und wurden

 endlich aufgegessen.


Die Silberlinge ( eine Geburtstagsrally)

Die Silberlinge!

Heute ist Freitag. Es ist aber nicht irgendein Freitag, sondern ein ganz besonderer Tag. In genau einer Woche ist Karfreitag, der Tag der Kreuzigung Jesus. Nur wenige Menschen wissen, dass dieser Tag der „Silberlinge-Freitag" heißt. Wisst ihr von den Silberlingen?

Wisst ihr das geschrieben steht im Buch der Bücher unter Matthäus 27 Vers 3 bis 10.

Als Judas, der ihn verraten hatte, sah, dass er zum Tode verurteilt war, reute es ihn, und er brachte die dreißig Silberlinge den Hohenpriestern und den Ältesten zurück und sprach: Ich habe Unrecht getan, dass ich unschuldiges Blut verraten habe. Sie aber sprachen: Was geht uns das an? Da sieh du zu! Und er warf die Silberlinge in den Tempel, ging fort und erhängte sich.

Aber die Hohenpriester nahmen die Silberlinge und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir sie in den Gotteskasten legen; denn es ist Blutgeld. Sie beschlossen aber, den Töpferacker davon zu kaufen zum Begräbnis für Fremde. Daher heißt dieser Acker Blutacker bis auf den heutigen Tag. Da wurde erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, der da spricht: Sie haben die dreißig Silberlinge genommen, den Preis für den Verkauften, der geschätzt wurde bei den Israeliten, und sie haben das Geld für den Töpferacker gegeben, wie mir der Herr befohlen hat. (Jeremia 32,9)."

 

 

Wir ihr den Worten der Heiligen Schrift entnehmen könnt, geht es um 30 Silberlinge. Judas hatte sie für den Verrat bekommen. Doch er bereute und gab sie zurück. Die Priester wollten sie aber auch nicht nehmen und konnten die Silberlinge auch nicht spenden (in den Gotteskasten legen). Also haben sie den Blutacker davon gekauft, dass die Schrift erfüllt wurde.

 

Aber was glaubt ihr, was mit den 30 Silberlingen passiert ist? Der Verkäufer des Töpferacker bekam schließlich heraus, was für Silberlinge er in Händen hatte und auch er wollte mit dem Blutgeld nichts zu tun haben. Wahrscheinlich versuchte er sogar, den Verkauf rückgängig zu machen aber die Priester ließen sich darauf nicht ein. Auch konnte und wollte er das Geld nicht ausgeben, da er wusste, dass es sich eben um die besagten 30 Silberlinge handelte. Es fiel ihm sicherlich sehr schwer, sich von so viel Geld zu trennen; aber er wusste sich keinen anderen Rat und warf das Geld einfach weg. Seit diesem Tage sind die 30 Silberlinge nie wieder zusammen aufgetaucht.

 

Nach einer alten Sage wurde das Geld gefunden und da der Finder nicht wusste, um was für Silberlinge es sich handelte, gab er das Geld natürlich aus. Und so kam es, das die Silberlinge in verschiedene Länder gelangten. Ja, sie wurden sogar eingeschmolzen und es wurden neue Münzen daraus hergestellt aber es blieben immer die 30 Silberlinge. Es sind ganz besondere Silberlinge, denn wie die Sage erzählt, tauchen sie immer an jedem Freitag vor Karfreitag, eben an dem „Silberlinge-Freitag" in einem Ort der Erde wieder auf. Nur an diesem Freitag sind sie sozusagen ganz nah zusammen. Nur an diesem Freitag ist es möglich, die 30 Silberlinge wieder zusammenzuführen, denn danach verteilen sie sich wieder irgendwo auf der Erde; um im nächsten Jahr an einem unbekannten Ort wieder aufzutauchen. Nun könnte es ja einem egal sein, was mit den Silberlingen passiert! Aber der Sage nach, werden diese Silberlinge immer noch dafür benutzt um unredliche Geschäfte zu machen. Das heißt: Die Silberlinge sind seit über 2000 Jahren Blutgeld. Die Sage erzählt weiter, dass, wenn die Silberlinge wieder zusammen sind und gemeinsam aus dem Verkehr gezogen werden, mit diesen Silberlingen keine unredlichen Geschäfte mehr gemacht werden können und vor allem, dass die Seelen derjenigen, die mit dem Geld unredliche Geschäfte gemacht haben, ein wenig mehr Frieden erlangen können.

 

Im Jahr 2005 sollen die Silberlinge in einem Ort Namens „Hangelar" sein. Und es soll eure Aufgabe sein sie zu fingen. Einen ersten Hinweis will ich euch geben und danach müsst ihr euch auf den Weg machen, um die Silberlinge zu finden und die Seelen vieler Menschen zu befreien.

 

 

Erster Hinweis:

Es geht Richtung Flugplatz. An einer alte Eiche, sicher schon hundert Jahre alt, sollen ein paar Silberlinge versteckt sein. Nun gibt es etliche alte Eichen; aber die ich meine, steht an einer Gebäudewand ohne Fenster (glaube ich), gegenüber der Halle des Luftsportvereins Bonn. Geht an der Straße zum Flughafen entlang und ihr werdet die Halle entdecken und dann auch die Eiche und die Silberlinge finden. 

 

 

Zweiter Hinweis:

Hurra ihr habt die ersten Silberlinge gefunden. Aber das ist kein Grund sich auszuruhen, denn es müssen schließlich alle 30 Silberlinge gefunden werden.

Geht weiter der Straße entlang, bis diese eine Linkskurve macht. Dort geht ihr aber geradeaus über die Wiese und seht rechts einen kleinen Pfad. Geht den Pfad entlang an dem Bolzplatz vorbei. Ihr stoßt auf einen geteerten Weg. Auf diesem Weg geht ihr links entlang bis ihr an einer Obstwiese angelangt seid. Sucht das Schild „Lebensraum Obstwiese".

Wenn ihr vor dem Schild „Lebensraum Obstwiese" steht, müsst ihr etwa 40 große Schritte in südlicher Richtung gehen. Dort findet ihr weitere Silberlinge und einen weiteren Hinweis. Doch Achtung!!! Der Weg dorthin ist gefährlich. Ihr müsst über ein Minenfeld (Hundekacke) gehen. Passt auf wo ihr hintretet.

 

 

Dritter Hinweis:

Geht den Trampelpfad entlang. Wenn ihr geradeaus weiter geht, kommt nach dem kleinen Parkplatz bald der Eingang zum Friedhof. Geht durch diesen Eingang und ihr seid auf dem Friedhof. Hier liegen die Toten begraben und sollen in Frieden und Ruhe ruhen. Also verhaltet euch ganz leise und ruhig. Lauft nicht, sondern geht: und zwar zum Osttor des Friedhofes. Wenn ihr durch das Osttor gegangen seid, dreht euch um und ihr könnt zwei Engel sehen. Die Engel beten für die Seelen der Verstorbenen. Unter einem der Engel werdet ihr fündig.

 

Vierter Hinweis:

Sucht das Haus auf, in dem sich die evangelischen Gläubigen versammeln. Wenn ihr auf dem Platz an der Sitzbank seit, sucht das Gebäudeteil, dass wie ein großer Finger aussieht und die Gläubigen zum Gottesdienst ruft. Ca. 2 Meter rechts von diesem Eingang sucht den nächsten Hinweis und die Silberlinge.

 

 

 

Fünfter Hinweis:

Mitten in Hangelar, in der ......Straße gibt es einen Stall in dem „heilige Kühe" überwintern. Geht den Weg zum Stall gerade aus auf die „heiligen Kühe" zu. Rechts von den (Rind-Kühen) ist eine kleine Pforte. Öffnet sie NICHT. Aber seht euch um und sucht die Silberlinge.

 

 

Sechster Hinweis:

Geht zurück zum Anfang und sucht den Hölzernen Wächter auf. Er hat die restlichen Silberlinge. Wenn ihr alle 30 Silberlinge habt, legt sie zusammen und vergrabt sie gut, dass sie niemand, außer euch mehr finden kann.

Merkt euch die Stelle gut, und kontrolliert alle paar Jahre, ob sie noch da sind.

 


 Drachenleben ein Gedicht von Ulrike

Drachenleben sind sehr lang

Drachenleben niemals bang

Drachenleben rein und klar

Drachenleben wunderbar

 

Drachenflügel groß und breit

Drachenflügel fliegen weit

Drachenflügel dünn und zart

Drachenflügel niemals hart

 

Drachenklauen scharf und spitz

Drachenklauen wie ein Blitz

Drachenklauen groß wie Beine

Drachenklauen Edelsteine

 

Drachenschuppen kunterbunt

Drachenschuppen niemals wund

Drachenschuppen niemals gleich

Drachenschuppen auch mal weich

 

Drachenaugen tief und klar

Drachenaugen immer da

Drachenaugen lügen nie

Drachenaugen Fantasie

 

Drachenkräfte stark und mächtig

Drachenkräfte sind bedächtig

Drachenkräfte wirken gutes

Drachenkräfte guten Mutes

 

Drachentode sind kein End

Drachentode sprengen Wände

Drachentode sternenklar

Drachentode sind kein Ende

Drachentode sprengen Wände

Drachentode sternenklar

Drachentode wunderbar


 

Das Gartengerätehaus (ein Antrag an mein damaliges Presbyterium


Sehr geehrte Presbyter/innen!

 

In vorbezeichneter Angelegenheit ist es dringend erforderlich mit dem Bau des neuen Gartengerätehauses zu beginnen.

 Das Häuschen sollte groß genug sein um alle Gartengeräte dort unterzubringen. Daher ist auf folgendes zu achten und 

wird beantragt:

Das Fundament: Es sollte so beschaffen sein, dass sich keine Wühlmäuse, Hasen oder

Ameisen dort einnisten können. Auch sollte es ebenerdig und fest sein, damit ich mit

meinem Trecker dort fahren kann.

Die Wände: sie sollten so massiv sein, damit ich nicht mit meinen Gartengeräten dort

Durchbreche, wenn mir mal die Bremsen versagen.

 

Die Türe: Die Türe sollte groß genug sein um mit allen Gartengeräten dort ein und aus zu fahren. Auch sollte sie gut zu

 öffnen und zu schließen sein, damit man auch mal lüften kann. Es sei denn..

Fenster: Ein Häuschen ohne Fenster ist kein Häuschen und darum müssen Fenster rein. Ich danke da an schöne Fenster

 mit hellen Vorhängen zur Südseite hin, damit auch genügend Licht herein kommt. Die Fenster sollten auch zu kippen sein,

 damit die Scheiben nicht beschlagen, wenn der Gärtner Kaffee kocht.

Ausstattung: Wie sie wissen ist es die Pflicht des Arbeitnehmers seine Arbeitskraft und Gesundheit zu erhalten. Dies 

geschieht am besten durch Pausen. In den Pausen kann ruhig eine Tasse Kaffee oder Tee getrunken werden. Daher 

muss das Häuschen auch mit Wasser und Stromanschluss versorgt werden. Auch eine Sitzecke muss eingerichtet werden, 

damit sich der Gärtner beim telefonieren hinsetzen kann. Um telefonieren zu können, muss natürlich ein Telefonanschluß 

beantragt werden. Damit man sich in der kalten Jahreszeit ein wenig aufwärmen kann, muss natürlich auch ein Ofen rein.

Und in der Sommerzeit? Na ja; nach schweißtreibender Arbeit ist es vielleicht gut ein wenig im Gartenteich (Pool) 

abzukühlen und sich gleichzeitig durch schwimmen ein wenig Gymnastik zu verschaffen. Der hiermit beantragte 

dazugehörende Gartenpool könnte gleichzeitig als Kneippkur dienen, da Wassertreten ja gesund sein soll. Das hat den 

großen Vorteil, dass man seine Kur an der Arbeitsstelle machen kann. Nach dem Kuren sollte man die Möglichkeit haben,

 sich auf der Sonnenterasse ein wenig zu entspannen. Ich könnte noch weiter fortfahren aber zum Schluss beantrage ich

 nur noch den Wetterhahn:

Wie hat sich sonst so schön der Hahn

Auf unserem Turm gedreht

Und damit jedem kundgetan,

woher der Wind geweht


Kurzgedichte von 1982 und 1984 (Gedanken über sein und nichsein)

draußen

heute war ich draußen in der natur

ich hört den wind und auch den bach

und weiß nicht, was er sagen will

mal grün, blau, schwarz, mal rot 

weiß er, dass er bald tot

liegt es nicht an uns, 

was er stöhnt und wie er stromt

und wenn er nicht mehr ist,

ist es auch für uns bald soweit und nur noch eine

frage der zeit.

 

fragen

und als ich frug  - kleine sachen

fingen alle an zu lachen

doch erhielt ich auf die frage nicht

die antwort

und nun weiß ich das wissen

nicht macht sein kann allein

denn wer nichts weiß und hat 

doch geist und verstand hat mehr

macht ist unterdrückung und gewalt

wissen, geist, seele und die liebe

das sind die eigentlichen ziele

 

wert

was nützt ein heim, ein herd

und man hat doch kein wert.

wert ist nicht was man zählen kann

wert ist der glaube und die seele

und nicht das gold und was man gebe

 

paradies

weißt du wie das paradies aussieht

weißt du wie eine blume blüht

weißt du wie ein vogel fliegt

oh, arme zeit was wissen wir

ja auto flugzeug computer

und noch vieles mehr

ein jeder kann nicht wissen alles

aber wer weiß von der natur

der ist schon wer



Ein Antrag an das Presbyterium im Jahre 2000 für die Anschaffung einer Halterung zum fachgerechten Befestigen einer Fahne.

Liebe Presbyter/inen

die jüngsten Ereignisse zwingen mich dazu, dass ich ihre kostbare Zeit in Anspruch nehmen muss, sich mit einer Fahne zu beschäftigen. Ich meine damit natürlich nicht die "nachkarnevallistische Fahne" die sich aus dem vermehrten Konsum von Alkohol ergibt.

Auch die weiße Fahne, als Zeichen der Kapitulation, ist nicht gemeint, obwohl ich bei manchen Gruppen die wir hier im Haus beherbergen, doch geneigt bin die weiße Fahne zu hissen. Die grüne Fahne, dass ist die Fahne des Propheten im Islam, ist auch nicht gemeint. Nun - wie sie sicherlich schon richtig vermuten, handelt es sich vielmehr um die Kirchenfahne oder Flagge, dass Banner, die Wimpel die mit unserer Kirche zu tun haben.

Der Anlass meines Antrages ist mit wenigen Worten erklärt.

Als ich am Samstag, den 11. März das Gemeindehaus betrat, fiel mir auf den ersten Blick nichts außergewöhnliches auf. Doch als mein geschultes Küsterauge den Glockenturm in Augenschein nahm, musste ich sehen, - ich konnte es kaum glauben- das die Jahr 2000 Fahne weit mehr als auf "halb sieben" hing. Sogleich holte ich den Schlüssel um die Türe zum Glockenturm zu öffnen. Ein kurzer Blick auf die Uhr: 9.23 Uhr. Ich hatte also noch Zeit vor dem Mittagsläuten auf den Turm zu klettern. Und so hatte ich, mit meinem Werkzeugkasten ausgerüstet, den Aufstieg zum Glockenturm durchgeführt. Oben angekommen habe ich die Halterung der Fahne überprüft und musste feststellen, dass sich die Seile der Fahne durch das Reiben am Klinkerwerk des Turmes fast aufgerieben haben. Die Fahne hing nur noch an einem dünnen Zwirnfaden.

Da ich sofort die Gefahr erkannte, dass die Fahne herunterfallen könnte und wohlmöglich einen hohen gemeindlichen Würdenträger in sich einwickelt; der nichts ahnend, wie ihm geschehen, plötzlich und unfreiwillig Reklame durch den Ort trägt, obwohl er dies nicht geplant und diskutiert hatte. Aus diesem Grund hatte ich mir betrübter Mine die Fahne eingeholt. Und weil die Fahne ja außen sichtbar sein sollte, beantrage ich einen Fahnenträger.

Damit meine ich nicht die Anstellung eines Fähnrichs, der im ursprünglichem Sinne als Fahnenträger diente. Nein: ein Fähnrich wäre ja ein Offiziersanwärter im Range eines Feldwebels. Nein, dies meine ich nicht. Eine Alternative zum Fähnrich wäre die Anschaffung eines Mastens, was ja auch viel kostengünstiger ist.

Mit einem Mast meine ich natürlich nicht die Mast aus dem landwirtschaftlichen Bereich, obwohl auch unsere Gemeinde vielleicht ein wenig Dünger vertragen könnte. Auch einen Mast wie z.B. auf einem Segelschiff, das die Hauptstütze der Takelage, meine ich nicht. Obwohl es ja in dem bekannten Kirchenlied ( Lied 604 unseres Gesangbuches) heißt: "ein Schiff das sich Gemeinde nennt..."

Ich meine natürlich die Anschaffung eines Fahnenmastes zum Hissen der oben erwähnten Kirchenfahnen.

An einem Fahnenmast könnte die Jahr 2000 Fahne das ganze Jahr hängen, ohne das sie sich am Stein des Glockenturms abreibt. Und auch andere Fahnen könnten dort gehisst werden. Unsere Kirchenfahne zur Konfirmation oder zu  Pfingsten. Auch könnte man überlegen ob man nicht Flagge zeigen sollte. Zum Beispiel:

Eine violett, grüne Flagge mit Falken in der Mitte zum Zeichen der Anwesenheit des Pfarrers oder eine rot, blaue Flagge mit Sportschuhen und Glocke in der Mitte zum Zeichen der Anwesenheit des Küsters oder eine weiß, schwarze Flagge mit einem Füller in der Mitte zum Zeichen der Öffnungszeit des Büros oder eine mit Kaugummis besetzt Flagge zum Zeichen der  Öffnungszeit der OT und und ......

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

In diesem Sinne hoffe ich auf Genehmigung meines Antrages und verbleibe

mit küsterlichem Gruß

 


 

Eiszuschuss

Antrag auf Eiszuschuss

-Ein Antrag an das Presbyterium an einem heißen Sommertag-

Sehr geehrte...

....nicht nur, wenn es in unserer Gemeinde einmal eisig zugeht, weil man z.B. verschiedener Meinung ist oder wenn es mir eiskalt den Rücken runterläuft, wenn ich mir den Zustand der nicht aufgeräumten Räume ansehe; beantrage ich einen Eiszuschuss.

Als Begründung für meinen Antrag, möchte ich Ihnen ein kleines Beispiel aus dem Monat Juli geben:

Es war der 25. Juli; oder war es der 26.? Ich schloss die Türe zum Foyer auf, machte sie auf, traten einen Schritt vor und da passierte es:

Es war 7.15 Uhr; Hitze flimmerte mir entgegen.

Ich sah einen Eisbären ( oder war es doch eine Fatamorgana?). Schweiß schoss mir aus den Poren. Ich war nass geschwitzt. Eigentlich wollte ich schon wieder nach Hause gehen, denn geschwitzt hatte ich nun schon genug.

Dann aber sagte ich mir, das der Eintritt in den Thermen in Bonn auch nicht umsonst ist... Ich denke mir, da ein Eis an heißen Tagen, die Arbeitslust und Motivation enorm steigern könnte, was zu einem ausgeglichenen Küster führten könnte, was wiederum ausgleichend und ansteckend auf alle Mitarbeiter sein könnte, diese wiederum dadurch, im Gespräch mit Gemeindegliedern (in ihrem Arbeitsbereich), viel lockerer und freundlicher sind, die Gemeindeglieder ihrerseits womöglich viel Spendenfreudiger sind. Diese Spenden wiederum mehr sein könnten, als der Eiszuschlag für den Küster, was wiederum dazu führen könnte, das die Presbyter sich freuen und dem Küster gerne einen Eiszuschlag genehmigen.

 


Der Eimer

Ein Eimer ist kaputt. Was nun! Ich denke mir "Naja, so toll war dieser Eimer ja nun auch nicht. Er war viel zu unpraktisch. Er war kantig und außerdem war der Griff nicht gut. Aber nun ist es so, dass ein neuer Eimer her muss".

 

Und nun muss ich mir Gedanken machen, was der richtige Eimer wäre. Manch einer würde sagen "Eimer ist Eimer" oder so ähnlich. Aber es gibt doch ganz verschiedene Eimer. Es gibt runde oder eckige, kleine oder große, dünne oder dicke, welche aus Kunststoff und welche aus Metall oder Holz. Es gibt weiße oder schwarze oder bunte. Es gibt schwere oder leichte Eimer.

Also, so einfach ist das wohl doch nicht mit dem Eimer. Ich bräuchte einen, in den genug rein passt aber auch nicht zu viel, weil er sonst zu schwer wird; der einen stabilen Griff hat der sich nicht so in die Hand einschneidet, wenn er sehr voll ist. Am besten wäre eine Eimer, der, je länger man in trägt, immer leichter wird. Aber das sind meistens die Eimer, die ein Loch haben. Vielleicht sollte der Eimer auch ein Gesicht haben, was immer lacht. Das hätte dann den Vorteil, dass mich der Eimer immer anlachten würde und mir dann die Arbeit vielleicht noch mehr Spaß macht. Oder ob er mich dann auslacht? Ein neuer Eimer: das ist doch eine schwere Entscheidung. Ob ich wohl meinen Arbeitgeber fragen soll. Der kann doch gut Entscheidungen treffen. Andererseits muss doch ich mit dem Eimer arbeiten. "Nein", einen Eimer kaufe ich mir selber. Es soll ein schöner Eimer sein. Am Besten nehme ich mir Zeit um in verschiedenen Geschäften, verschiedene Eimer zu vergleichen und die Preise auszumachen, denn ein guter Eimer ist sicher auch teuer.

Lieber Chef, wenn ich also mal nicht anzutreffen bin, bin ich bestimmt unterwegs um einen Eimer zu kaufen.

HULauff

 


 

Naturschutzgebiet

Ein Antrag im März 1990 an das Presbyterium

 

Am Anfang des Monats März war der Regenwurm Willibald im Begriff, den Fußgängerweg zwischen Christuskirche und Einkaufszentrum zui überqueren. Auf halber Strecke war Willibald allerdings schon zu 1/4 vertrocknet, da die Außentemperaturen zu hoch waren.

In einer einmaligen, noch nie dagewesenen Hilfs- und Rettungsaktion ist es mir gelungen, Willibald zu bergen und zu dem kircheneigenen Komposter zu bringen, wo er dann ausgesetzt wurde. Nach sichtbaren Augenblicken der Erschöpfung dauerte es nur wenige Momente und willibald ging es wieder besser. Sogleich tauchte er unter und wieder auf und wieder unter ( nach Dagobert Duck manier) und fand auch wenige Augenblicke später einen Artgenossen, der ihm berichtete, wie gut es sich im Kompost leben lässt.

Nach einer sofort eingeleiteten Umfrage des Institutes "Wurminfas" ist mir nunmehr von Willibald aufgetragen wurden, den Komposthaufen zum Naturschutzgebiet zu erklären. Und somit beantrage ich hiermit, das besagte Naturschutzgebiet zu genehmigen und weitere Maßnahmen einzuleiten. Wie z. B.

  • Gelder aus Landesmitteln zu beantragen, damit das Gebiet erhalten bleibt

  • Abgrenzung oder Aufstellung von Schildern, die das Gebiet als Naturschutzgebiet ausweisen.

Ich hoffe auf Genehmigung und  verbleibe

Ihr Küster

 


 

 

Betr: 30%

-Ein Antrag vom Juni 2001-

.....

in vorbezeichneter Angelegenheit haben Sie sicherlich schon von den 30% gehört. Zu ihrer Information teile ich Ihnen noch einige Einzelheiten mit:

  • 30% mehr Müll in den vergangenen Monaten

  • 30% mehr Graswachstum anhand der Witterung

  • 30% mehr Arbeit in den vergangenen Jahren

  • 30% höhere Benzinpreise

  • 30% mehr Kaffee und Teeverbrauch im Gemeindezentrum

  • 30% gestresste Mitarbeiter im Team ( o.G.)

  • 30% mehr Besuche am Gottesdienst als im vergangenen Jahr u.a.

Diese Liste könnte ich natürlich noch fortsetzen. In diesem Zusammenhang haben Sie sicherlich von der 30%igen Gehaltsforderung der Gewerkschaft Cockpit gehört. Cockpit setzt sich hauptsächlich für das fliegende Personal ein.

Nachdem mir Herr Falk im letzten Jahr das Buch "Ein Engel mit Bodenhaftung" von Klaus Müller erschienen im Claudius-Verlag, geschenkt hat, bin ich überzeugt: Ich gehöre auch zum fliegenden Personal. Denn nicht nur "Engel" sondern auch ich habe ja irgendwie mit fliegen zu tun. So fliege ich manchmal vom Gemeindehaus zum Melanchthonhaus. Ich bemühe mich nicht die Leiter runter zu fliegen, wenn ich die Lieder stecke. Ich warne vor den vorstehenden Platten am Gemeindeplatz damit kein Gemeindeglied hinfliegt. Ich beseitige an den Fenstern den Fliegendreck. Im Herbst fliegen die Blätter umher und ich versuche sie einzufangen. Wenn ich zu viel Arbeite bekomme ich so eine fliegende Hitze. Die Flieger von Flugzeugen sind ja die Piloten und ich möchte der Gemeinde mein Pilotprojekt "Internet" vorstellen. Als Küster bin ich ähnlich wie die Piloten dafür verantwortlich, das es den Menschen, die sich mir anvertrauen gut geht. Sei es beim fliegen im Flugzeug oder im Gottesdienst in der Kirche, in den Gruppen oder überhaupt in unseren Gebäuden. Ach könnte ich doch ein "Schutzengel" sein !!!!!

Liebes Presbyterium bitte teilen sie mir doch mit, welche Aussichten ich auf eine 30%ige Gehaltserhöhung habe, wenn ich der Gewerkschaft Cockpit beitrete.

MfG

Ihr Küster

 

Die Kiga-Erweiterung

Ein Antrag des Küsters anlässlich der KIGA-Erweiterung 97

An das Presbyterium

Betr. Dritte Kindergartengruppe, Antrag auf Anschaffung von verschiedenen Sachen.

 

Soll ich lachen oder weinen oder soll es sich nur reimen?

Die Erzieher freun' sich sehr, haben sie doch bald noch mehr.

Kinder, Arbeit oder Freude, manchmal sind sie es auch leide.

Doch "Hurra", die Dritte KigaGruppe ist bald da.

Und freuen sich die Kinder sehr, auch ein Putzeimer muss her.

Will man einen Kindergarten nutzen, muss auch einer putzen.

Denn: Stinken die Toiletten sehr, kommen bald die Kids nicht mehr.

Kleben, falten, basteln find ich toll: wohin ich wohl mit dem Papier hin soll.

Toben, spielen, lärmen und ruck zuck, geht auch mal etwas kaputt.

Ist der Hausmeister auch fern, kommt er doch manchmal auch gern.

In diesem Sinne beantrage ich im Hinblick auf die dritte Kindergartengruppe folgendes:

  1. Die Anschaffung geeigneter Putzgeräte und - mittel für die untere Etage des Melanchthonhauses,

  2. Die Anschaffung einer weiteren grauen und einer grünen Mülltonne, da die vorhandenen Mülltonnen bereits jetzt kaum rechen.

  3. Die Berücksichtigung, dass für eventuelle Reparaturen, Renovierung u.a. mehr Mittel zu Verfügung gestellt werden.

Mit freundlichem Gruß

HULauff

 


 

Bartträger

Ein Antrag auf  Genehmigung zum Tragen eines Bartes ( vom November 1986)

 

Sehr geehrte Damen und Herren Presbyter/Innen!

 

In vorbezeichneter Angelegenheit ist mir seitens eines Presbyters nahegelegt worden, einen Antrag zu stellen. Somit beantrage ich: mir die Genehmigung zum Tragen eines Bartes zu erteilen.

Begründung:

  1. Um in der kalten Winterzeit einen minimalen Schutz vor Kälte im Bereich um den Mund zu haben, ist es dringend erforderlich einen Bart zu tragen, da der Schal ja nur Schutz im Halsbereich bietet.

  2. Schon im alten Ägypten war nur der einfache Mann bartlos, während Adlige und Könige Bärte trugen. Da Adlige und Könige viel Macht hatten und als Respektspersonen anerkannt waren, muss auch ich einen Bart haben, um mich z.B. im Jugendbereich besser durchsetzen zu können in der Hoffnung, nicht gestürzt zu werden; oder gar eine Revolotion auszulösen.

  3. Da im Kosmetikbereich die Teuerung auch im Bereich der Haarpflege und vor allem der Rasiermittel angestiegen sit, bin ich nicht mehr bereit, mich ganz zu rasieren, da ich ja einen Teil der Verteuerung wieder einsparen muß. Es sei denn, dass Presbyterium würde mir einen Rasierkostenzuschuß bewilligen.

  4. Nikolauszeit gleich Bartzeit ( oder haben Sie schon einen Weihnachtsmann ohne Bart gesehen?)

  5. Um an einem alt gallieschen Tanz teilnehmen zu können, ist es dringend erforderlich einen Bart zu haben.

  6. (Siehe Asterix der Gallier) .....Los! Einen Schrit nach rechts, einen Schrit nach Links, Die einen vor, die anderen zurück. Begrüßung! Gebt euch die Hand! Zieht euch am Schnurrbart....AM Schnurrbart)

Ich hoffe, dass ich Sie hiermit überzeugen konnte und Sie kein Haar mehr in der Suppe oder gar im Wein finden.

Es grüßt Sie mit einem Haar auf den Zähnen ihr treuergebender Küst er?

 

 

 

 

Uli Lauff und die Christuskirche in Hangelar | Uli(at)UliLauff.de